HEINZ WASCHGLER  

 
 
 

 

 

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HEINZ WASCHGLER

Architekt, geboren 1938 in Lienz


KÜNSTLERISCHE SCHWERPUNKTE

Jazzgitarrist während des Studiums
Kolleritsch „Jazz in Graz“

Beschäftigung mit der Schwarz-Weiß-Fotografie
Ausstellungen in Lienz und Salzburg

Ölmalerei
Fuchs „Österreichische Maler“
Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler
Kunstadressbuch KG SAUR Verlag

 


Gubbio

 
  Herausgeber und Gestalter
des Buches HEIMAT OSTTIROL (Tyrolia 1996)

Gedichte
ANTHOLOGIEN 66 und 72 des RG Fischer Verlags, 1999 und 2000

Siehe Who is Who

 

Heinz Waschgler - Lebenslauf aus:
Dr. Heinrich Fuchs – die Österreichischen Maler des 20. Jahrhunderts (1992)
 


Liegende
  Waschgler, Heinz: Architekt und Maler. Geboren 1938 in Lienz, Tirol.

Die Ausbildung des latent vorhandenen Maltalentes begann der Künstler während der Mittel- und Hochschulzeit. Er erwarb sich durch das Studieren der Impressionisten und durch das Erarbeiten eigener Themen das technische Rüstzeug für die Ölmalerei. Nach dem Hochschulabschluss folgten Zeiträume der beruflichen Tätigkeit als Architekt in Schweden und in Südafrika. Atmosphäre und Farbwirkung der Landschaften des südlichen Afrika gaben den Impuls zu einer angeregten Auseinandersetzung mit der Malerei und der Schwarz-Weiß-Fotografie. Erstes Ergebnis dieser künstlerischen Betätigung war eine Fotoausstellung über seine in Afrika unternommenen Reisen 1970 in Lienz. Die erste Ausstellung von eigenen Ölbildern erfolgte gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder in der Städtischen Galerie Lienz im Jahr 1973. War die erste Schaffensphase Heinz Waschglers noch gekennzeichnet vom „Nebenbei“ der Ölmalerei, so ergibt sich durch seinen 1982 gefassten Entschluss, mit der „Sonntagsmalerei“ zu brechen und der Sache auf den Grund zu gehen, eine verdichtete künstlerische Aussage in seinen Werken. Mit der intensiveren Beschäftigung mit dem Genre kam das intensive Malen, und mit dem Eifer und den Erfolgen seiner Ausstellungen stellte sich auch der Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten, ein.

Kalahari
 

 

Heinz Waschgler – das malerische Werk

In der malerischen Entwicklung Waschglers ist ein Fortschreiten von tonigen, farblich zurückhaltenden Bildplänen zu formal und farbig bewegteren Kompositionen zu beobachten, mit zunehmender Abstraktionstendenz. Starke Formspannungen und betonte Farbkontraste werden feinfühlig eingebunden in den durchgehend harmonischen Grundton und in den rhythmischen Pinsel- bzw. Finger-Duktus des Farbauftrages. Der ästhetische Reiz feiner Farbmodulation und ihr harmonischer Zusammenklang wird vorwiegend erreicht mit einer individuellen Maltechnik, in der feinpulverige Qualitätspigmente und helle Füllstoffe mit dem öligen Bindemittel direkt beim Malvorgang angerieben werden. Inmitten einer reichlich verworrenen und verwirrenden Kultur-„Szene“, in der ein erweiterter Kunstbegriff so häufig missverstanden, missbraucht und pervertiert wird, nimmt Heinz Waschglers malerisches Oeuvre einen beruhigend soliden, qualitätsvollen Rang ein; modern im positiven Sinn, bleibt es unberührt von kurzlebigen, gehalt- und gestaltslosen modischen –Ismen.

Dr. Georg Reitter (Steyr/Lienz)


Mädchen